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Unsere Fahrt nach Kiel

 40 Neuberender und Idstedter Bürger informierten sich im Landtag

Horst Marxsen

Horst hatte uns sicher und überaus qualifiziert nach Kiel gebracht.

Danke!

   

Rund 40 Neuberender und Idstedter Bürger fuhren dieser Tage nach Kiel, um mit dem Staatssekretär des Innenministeriums Ulrich Lorenz über das Thema Verwaltungsstrukturreform VSR zu sprechen. Zu Beginn nahmen alle Teilnehmer an einer sehr informativen  Führung durch den Landtag teil.
Besonderes Interesse galt allerdings dem Gespräch mit dem Staatssekretär über die Zielsetzung:
Sammlung von Pro- und Contra-Argumenten, was einen möglichen Anschluss der Gemeinden an das Amt Südangeln anbetrifft.

Idstedter &  Neuberender im Plenum des Landtages

   

Anna + Stasek. Lorenz

Der Staatssekretär, welcher durch die anwesende Landtagsabgeordnete Anna Schlosser –Keichel begrüßt wurde, sie hatte den Kontakt organisiert, nahm anschließend zu Fragen der Anwesenden Stellung. Deutlich wurde in seinem Eingangsstatement, dass das Innenministerium an der Zielsetzung „Verwaltungseinheiten professioneller, wirtschaftlicher und bürgernäher“ zu gestalten, festhält. Das heißt aber auch, dass „Gemeinden aus existierenden Ämtern, sich auch  in neuen Ämtern organisieren können“. Bedingung dafür ist ein mehrheitlicher Beschluss der örtlichen Gemeindevertretungen. Zum anderen sollten gewachsene Strukturen, ein erkennbarer historischer Hintergrund und der Erhalt einer möglichst praktikablen Organisationsstruktur „innerhalb“ der avisierten Neuausrichtung diesen Wunsch untermauern.
Sichtbar wurde im Gespräch auch, dass die Entscheidungen zügig und unmittelbar fallen müssen, denn nach 2008 sollte in Fragen der Neuordnung der Verwaltungen „Ruhe“ einkehren.

   
Fakt ist demnach, die betreffenden Gemeinden Neuberend und Idstedt müssen jetzt die „Gunst der Stunde“ nutzen, um die gewünschte geopolitische Neuorientierung realisieren zu können. Viele der Anwesenden waren sich auch nach dem Gespräch einig in der Frage, wohin  für sie in Fragen der VSR „die Reise“ gehen soll. Angelegenheiten, wie die der Auf- bzw. Ablösung vorhandener Kapital- bzw. Personalanteile im Bereich des Amtsbereichs Schuby, sollten kein Hindernis darstellen. Auch sollte der amtierende Landrat bei seiner Stellungnahme sehr behutsam mit der Beurteilung zu den sich abzeichnenden Mehrheiten in den betreffenden Gemeinden umgehen.

Blick auf die Kieler Förde

   

Mit uns für Schleswig - Holstein!

Die Anwesenheit der Bürger aus Idstedt und Neuberend, die auf Grund einer Initiative der SPD-Ortsvereine der beiden Gemeinden, zusammengekommen waren,  dokumentierte auch ihr hohes Interesse an der Zukunft ihres Gemeinwesens. Sie fühlten sich „mit auf den Weg genommen“ und politisch nicht bevormundet.

   
Horst nahm zwischenzeitlich einmal auf dem Sessel des Landtagspräsidenten Platz, um neue Kraft für die Rückfahrt zu tanken. Deshalb kamen wir alle wohlbehalten zu Hause wieder an.

Horst in seiner neuen "Rolle"

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr. © PV