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| Es gab und gibt parteiübergreifende, kommunalpolitische Gemeinsamkeit vor Ort, die sich gegen eine Elternbeteiligung an den Schulbuskosten stellt. In der Vergangenheit hat man den Eltern auf dem „platten Land“ bei der Zusammenlegung bzw. Aufhebung der kleinen Schulstandorte versprochen, ihre Kinder in Zukunft kostenfrei zu befördert. Die Realität von heute hat die Versprechungen der Vergangenheit schon lange überholt. Landes- und Kommunalpolitiker schließen oder verändern „ohne Rücksicht auf Verluste“ Schulstandorte und zwingen kommende Schülergenerationen zur Mobilität auf eigene Kosten. |
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In Zeiten, da alle über die Reduzierung von CO2-Emissionen sprechen,
sollten sich die Politiker und auch Kommentatoren überlegen, ob nicht
für viele Schüler der Fuß- oder
Radweg zur Schule kosten- und
auch energiesparender ist.
Der „sich selbstbewegende“
Schüler bleibt erwiesener Maßen
länger gesund, kommt wach in die Schule und nimmt viele Eindrücke mit in
den Unterricht. Ist es nicht - aktuell betrachtet - besonders kontraproduktiv, Karawanen von Schulbussen an die nicht immer koordiniert entstandenen Gemeinschaft- und Regionalschulen fahren zu lassen? Nicht zu vergessen die Gymnasien, die sich immer in Stadtzentren oder in deren Nahbereich befinden. Die Zeche bezahlt vorwiegend die Landbevölkerung. |
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Die Beteiligung der Eltern an den Schulbuskosten
war m. E. von Anfang an eine „billige und
nicht zu Ende gedachte Form“ der Mitfinanzierung des öffentlichen
Nahverkehrs. Viele Menschen, darunter die gegenwärtig und zukünftig Erziehenden,
werden bei der nächsten Wahl hoffentlich
eher jenen Politikerinnen ihre Stimme - wenn überhaupt -
geben, die
schulpflichtigen Kindern einen angemessenen und kostenlosen
Zugang zur gewünschten Schulart
in Wohnortsnähe ermöglichen. Ferner sollten wir "Landmenschen" die
Forderung aufstellen, dass die ländliche Infrastruktur in angemessener
Form und Qualität nicht nur aus Notfallfahrzeugstandorten bestehen
sollte, sondern auch jene Einrichtungen vorhält, die eine ständige
Frequentierung adäquater Einrichtungen im städtischen
Bereich überflüssig machen. |
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| Alle Angaben ohne Gewähr. © PV | |