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Zu den Ansichten des
Thilo Sarrazin. |
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Dieses Denken dann auch noch auf
Gruppen mit unterschiedlichem ethnischen und religiösen Hintergrund zu
übertragen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Die Angst, dass eines
Tages Muslime mit mittlerer oder minderer Begabung unsere
Gesellschaft vorwiegend prägen, führt den schon oben angeführten
falschen und verkürzten Denkansatz von S. fort. Natürlich muss unser
Bildungssystem sich fordernd und fördernd jenen Gruppierungen nähern,
die allgemeine und spezielle Defizite aufweisen. Dies aber in einer
nicht diskreditierenden und diskriminierenden Art und Weise. In einem
Gespräch mit zwei Muslimen wurde mir deutlich, dass das
Stammtischdenken dieser Tage im Sinne von S. nur überwunden werden kann,
wenn wir uns alle für die besonderen
kulturellen und religiösen Werte von Menschen mit
Migrationshintergrund öffnen und umgekehrt. |
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Muslime sind nicht per se
Islamisten, auch wenn einige ihrer Glaubensvertreter u. a. für die
Folgen von "nine eleven" möglicher Weise verantwortlich sind.
Christen haben auch schon in Vergangenheit und Gegenwart Gräueltaten
vollführt. Deshalb kann man nicht alle Glaubensangehörige in einen Topf
mit ihnen werfen. Das Gleiche
gilt für Personen mit entsprechendem ethnischem Hintergrund. Eine
Gesellschaft in der Raum für die Pflege und dem Austausch
unterschiedlicher kultureller Werte ist, wachsen Toleranz und die
Bereitschaft zur
Integration.
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