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Landschaftsmonotonie In Schleswig-Holstein
und ihre Folgen? |
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Nun verkommt Schleswig-Holstein in den unverhältnismäßig zugenommenen Maisanbauflächen. Wieso, werden einige Zeitgenossen sagen, es ist doch gut, dass wir dadurch weniger Energie aus Öl, Gas, Braunkohle und Atomkraft gewinnen müssen Vordergründig ein einleuchtendes Argument. Doch wer sich einmal die Mühe gemacht hat zu kontrollieren, mit welchem Aufwand an Düngemitteln, hier insbesondere Stickstoff und Phosphat, der Maisanbau auf den teilweise regional leichten Böden erfolgreich ist, rauft sich anschließend die Haare. Da liegen neben dem jungfräulichen Maiskörnernern riesige Düngerbündel, die leider anschließend nicht nur von den aufwachsenden Maispflanzen aufgenommen werden, sondern schlicht und einfach in tiefere Erdschichten wandern und irgendwann unser Grundwasser nachhaltig negativ beeinflussen werden. Ganz zu schweigen von den Kubikmetern Gülle die auf vielen Flächen landet. Eine negative Folge ist auch ein übermäßiges Vermehren des Planktons an unseren Gewässern. |
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Es sind also zusammengefasst drei gravierende Negativpunkte die im Zusammenhang mit dem zunehmenden Maisanbau stehen: 1. Eine Ausweitung monokultureller Landschaften 2. Nicht abzusehende Auswirkungen auf die Qualität unserer Grund- und Oberflächengewässer 3. Eine damit in Verbindung stehende Verteuerung des Nahrungsmittels Mais Als Quintessenz lässt sich anführen, dass der Anbau nachwachsender Rohstoffe zwecks Nutzung für alternative Energiegewinnung per se nicht negiert werden kann. Doch sollten die Landwirte nicht nur Mais, sondern auch andere energiereiche pflanzliche Rohstoffe in einem sinnvollen Wechsel verwenden. Der Anbau von Mais auf sensiblen Böden und in der Nähe von Gewässern sollte grundsätzlich unterbleiben. PV |
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